KI-Buchhaltung · Google Drive

Belege automatisch aus Google Drive übernehmen

Ihre Rechnungen und Belege liegen schon in Google Drive? Verbinden Sie einen Ordner — neue Dateien werden automatisch in die Buchhaltung übernommen, von der KI (KI-Belegerkennung) ausgelesen und als Buchungsvorschlag vorgelegt. Manuell per Klick oder täglich automatisch, GoBD-orientiert abgelegt und Teil der Buchhaltung ab 125 € je Gesellschaft und Monat.

In der Software: Jahresabschluss.io führt die doppelte Buchführung nach SKR03 oder SKR04: Belege, Bankumsätze und Rechnungen werden laufend verbucht; die KI kontiert und bucht eindeutige Vorgänge innerhalb Ihrer Freigaben selbst.

Stand:

Erster Jahresabschluss gratis · ohne Zahlungsdaten · jederzeit kündbar

So funktioniert der Google-Drive-Import

In vier Schritten von der Datei im Drive zur geprüften Buchung — ohne Abtippen.

1. Ordner verbinden

Sie melden sich bei Google an, erlauben Lesezugriff und wählen den Ordner, in dem Ihre Eingangsrechnungen und Belege liegen — oder das gesamte Drive.

2. Belege werden übernommen

Neue Dateien aus dem Ordner werden als Beleg in die Buchhaltung übernommen. Ihre Originale bleiben unverändert in Google Drive.

3. KI liest die Werte aus

Aus jedem Beleg erkennt die KI Lieferant, Rechnungsnummer, Datum sowie Brutto, Netto und Umsatzsteuer und leitet ein SKR-Konto ab.

4. Buchung prüfen & freigeben

Vollständige Vorschläge ab 85 % Sicherheit bucht die Software ab Werk selbst; die übrigen landen mit Begründung im Eingang, wo Sie bestätigen oder korrigieren. Die Buchung fließt direkt in die Saldenliste für den Jahresabschluss.

Welche Dateien übernommen werden

PDF, Foto oder elektronische Rechnung — der Import erkennt die gängigen Belegformate.

PDF-Rechnungen

Digitale Eingangsrechnungen als PDF werden ausgelesen und mit allen Beträgen in den Buchungsvorschlag übernommen.

Fotos & Scans

Abfotografierte Quittungen und gescannte Belege (PNG, JPG, WEBP) wertet die Belegerkennung genauso aus wie ein PDF.

XRechnung & ZUGFeRD

Elektronische Rechnungen im XRechnung- oder ZUGFeRD-Format werden strukturiert eingelesen — die Werte kommen direkt aus der Datei.

Google-Drive-Ordner verbinden, Belege fließen von selbst

Der erste Jahresabschluss ist gratis — Saldenliste hochladen und ansehen.

Automatisch statt manuell

Einmal einrichten — dann holt sich die Buchhaltung neue Belege von selbst.

Tägliche Synchronisierung

Aktivieren Sie die automatische Synchronisierung und neue Dateien werden einmal täglich im Hintergrund übernommen — ganz ohne Klick.

Nur neue Dateien

Jede Datei wird pro Gesellschaft nur einmal übernommen. Bereits importierte Belege werden erkannt und übersprungen — keine Dubletten.

Je Gesellschaft ein Ordner

Jede Gesellschaft bekommt ihre eigene Verbindung und ihren eigenen Ordner — sauber getrennt, auch bei mehreren Mandaten.

Sicher & GoBD-orientiert

Lesezugriff, europäische Verarbeitung und eine unveränderbare Ablage.

Nur Lesezugriff

Wir fordern ausschließlich Leserechte an und verändern nichts in Ihrem Drive. Die Verbindung lässt sich jederzeit mit einem Klick trennen.

Unveränderbare Ablage

Originalbeleg und erkannte Werte werden gemeinsam gespeichert; festgeschriebene Buchungen lassen sich nur per Storno korrigieren — GoBD-orientiert.

EU-Hosting, kein KI-Training

Dauerhafte Plattformdaten werden in europäischen Rechenzentren gespeichert. Erforderliche Beleginhalte können an vertraglich gebundene Modellanbieter übermittelt werden, bei möglichem Drittlandbezug mit geeigneten Garantien; sie werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet.

Ordnerstruktur in Google Drive, die zur Buchhaltung passt

Der Import liest genau einen Ordner je Gesellschaft. Wer ihn bewusst anlegt, spart sich später das Aussortieren.

Welche Ordner Sie mit der Buchhaltung verbinden — und welche nicht
OrdnerInhaltVerbinden?
Eingangsbelege der GesellschaftEingangsrechnungen als PDF, Fotos von Quittungen, Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRDja — das ist der Ordner für den Import
Eingangsbelege einer zweiten GesellschaftBelege einer weiteren GmbH, UG oder Personengesellschaftja, aber als eigener Ordner mit eigener Verbindung in dieser Gesellschaft
AusgangsrechnungenRechnungen, die Sie selbst an Kunden schreibennein — der Import ist für Eingangsbelege gedacht; Ausgangsrechnungen schreiben Sie in der Buchhaltung
Verträge und DauerunterlagenMietvertrag, Leasingvertrag, Versicherungspolicenein — sie begründen Dauerbuchungen, sind aber kein laufender Eingangsbeleg
Private Unterlagenprivate Rechnungen, Ausweise, persönliche Steuerbescheidenie — alles im verbundenen Ordner wird als Beleg der Gesellschaft übernommen
Übernommen werden PDF-Dateien, Bilder im Format PNG, JPG oder WEBP sowie elektronische Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD. Andere Dateitypen und Dateien über 20 MB werden übersprungen und bleiben unberührt im Drive.
  1. Ordner anlegen. Je Gesellschaft ein Ordner, dessen Name die Gesellschaft eindeutig nennt — bei mehreren Gesellschaften verhindert das Verwechslungen.
  2. Zulieferer festlegen. Stellen Sie Scan-Apps auf diesen Ordner ein und sagen Sie Mitarbeitenden, dass Belege dort hineingehören und nirgendwo sonst.
  3. Verbinden. In der Buchhaltung bei Google anmelden, Lesezugriff erlauben und genau diesen Ordner wählen.
  4. Täglich synchronisieren. Mit der automatischen Synchronisierung kommen neue Dateien einmal täglich herein; dringende Belege holen Sie mit „Jetzt synchronisieren“ sofort.
  5. Nach einer Woche nachsehen. Prüfliste und Dublettenwarnungen zeigen, ob Belege doppelt ankommen — etwa per E-Mail und zusätzlich im Drive — oder ob ein Ordner Dinge enthält, die nicht hineingehören.

Was nach der Übernahme mit einem Beleg passiert

Die Übernahme aus dem Drive ist erst der Anfang. Danach entscheidet die Software nach festen Regeln, ob sie bucht oder fragt.

Situation nach dem Import und Verhalten der Software
SituationWas die Software macht
Datei wurde für diese Gesellschaft schon übernommenwird bei jeder weiteren Synchronisierung übersprungen
Beleg liegt schon vor, etwa per E-Mail und zusätzlich im DriveDublettenwarnung; eine Dublette wird nie automatisch gebucht
E-Rechnung im Format XRechnung oder ZUGFeRDWerte kommen strukturiert aus dem Datensatz, ohne KI; zählt nicht zu den KI-gelesenen Belegen
PDF oder Foto mit vollständigem Vorschlag ab 85 % Sicherheitwird ab Werk automatisch gebucht, mit Quelle und Begründung am Vorschlag
unlesbar, Beträge fehlen oder widersprechen sichwartet mit Begründung in der Prüfliste
gemischte Steuersätze oder besonderer Steuerschlüssel, etwa Reverse Chargewird vorbereitet, aber nie ohne Ihre Prüfung gebucht
Belegdatum in einem festgeschriebenen Zeitraumkeine automatische Buchung

Wer Belege aus dem Drive zunächst nur ansehen möchte, schränkt die automatische Buchung unter „KI & Buchungsfreigaben“ ein — etwa auf bestimmte Quellen, auf freigegebene Buchungsregeln, mit einer Betragsgrenze je Beleg oder einer Mindestsicherheit bis 99 % — oder schaltet sie ganz ab. Jede Änderung dieser Einstellung wird protokolliert.

Für die Anbindung selbst fällt kein Aufpreis an. Je Gesellschaft und Monat sind 100 Belege enthalten, die die KI liest, danach kosten je weitere 100 Belege 20 € (ein Paket ab seinem 20. Beleg); E-Rechnungen zählen nicht mit. Die Buchhaltung beginnt im Solo-Tarif bei 95 € je Gesellschaft und Monat, das Gesamtpaket bei 125 €.

Aufbewahrung: was der Drive-Ordner leisten muss und was nicht

Google Drive ist ein praktischer Eingangskorb. Für die gesetzliche Aufbewahrung gelten strengere Anforderungen.

Buchungsbelege sind acht Jahre aufzubewahren, Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse zehn Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB). Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Beleg entstanden ist (§ 147 Abs. 4 AO). In einem gewöhnlichen Ordner lassen sich Dateien jedoch umbenennen, überschreiben und löschen — für die Unveränderbarkeit, die die GoBD verlangen, braucht es mehr als einen Speicherplatz.

Nach der Übernahme liegt der Beleg deshalb als Kopie unveränderbar in der Buchhaltung und ist fest mit seiner Buchung verknüpft. Korrekturen laufen über Storno und Neubuchung, festgeschriebene Zeiträume sind gesperrt, und für eine Betriebsprüfung lässt sich ein Datenexport samt Belegarchiv erzeugen. Die Originale im Drive bleiben unberührt — ob Sie sie dort weiter behalten, entscheiden Sie selbst.

Bei E-Rechnungen kommt es auf das Format an: Eingehende elektronische Belege sind in dem Format aufzubewahren, in dem sie empfangen wurden; bei E-Rechnungen genügt der strukturierte Teil (GoBD Rz. 131 in der Fassung vom 14. Juli 2025). Wandeln Sie eine XML-Rechnung vor dem Ablegen also nicht in ein PDF um — legen Sie die Datei so in den Ordner, wie sie angekommen ist.

Weiterführende Seiten

Belege erfassen mit KI | Buchhaltung mit KI | Buchhaltung automatisieren | Bankumsätze kontieren | Offene Posten | KI-Kontierung

Ratgeber zum Thema

Häufige Fragen

Kurz und konkret zu Produkt, Ablauf und Einsatzbereich.

In der Buchhaltung unter „Posteingang" oder auf der Integrationen-Seite klicken Sie auf „Mit Google Drive verbinden", melden sich bei Google an und erlauben Lesezugriff. Anschließend wählen Sie den Ordner, in dem Ihre Rechnungen und Belege liegen — fertig. Die Verbindung gilt je Gesellschaft.

Übernommen werden Eingangsrechnungen und Belege als PDF, als Bild (PNG, JPG, WEBP) sowie elektronische Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format (XML). Andere Dateitypen und Dateien über 20 MB werden übersprungen. Aus jedem übernommenen Beleg liest die KI Lieferant, Datum sowie Brutto, Netto und Umsatzsteuer aus und schlägt die Buchung vor.

Nein. Wir fordern ausschließlich Lesezugriff an. Ihre Dateien bleiben unverändert in Ihrem Google Drive; für die Buchhaltung wird lediglich eine Kopie neuer Belege übernommen. Es wird nichts verschoben, umbenannt oder gelöscht.

Nein. Jede Google-Drive-Datei wird pro Gesellschaft nur einmal übernommen. Bei jeder weiteren Synchronisierung — ob manuell oder automatisch — kommen nur neue Dateien hinzu; bereits übernommene Belege werden erkannt und übersprungen.

Nur wenn Sie möchten. Sie können jederzeit „Jetzt synchronisieren" klicken oder die tägliche automatische Synchronisierung aktivieren — dann werden neue Belege einmal täglich im Hintergrund übernommen, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Nein — automatisch gebucht wird nichts ungeprüft. Zu jedem übernommenen Beleg erstellt die KI einen Buchungsvorschlag mit SKR-Konto, den Sie im Eingang bestätigen oder korrigieren. So behalten Sie die Kontrolle über jede Buchung.

Nein. Der Google-Drive-Import ist Teil der Buchhaltung ab 125 € je Gesellschaft und Monat. Es gibt keinen separaten Aufpreis für die Anbindung.

Google-Drive-Ordner verbinden, Belege fließen von selbst

Einmal verbinden, Ordner wählen, automatische Synchronisierung aktivieren — neue Belege landen in Ihrem Eingang und werden von der KI ausgelesen. Sie geben nur noch die Buchung frei.