Online-Buchhaltung · im Browser

Online-Buchhaltung — im Browser buchen statt installieren

Online-Buchhaltung ersetzt die installierte Buchhaltungssoftware: Sie arbeiten im Browser, von jedem Gerät, mit immer aktuellem Kontenrahmen und ohne Updates oder eigene Backups. Bankumsätze und Belege werden per KI vorkontiert, die doppelte Buchführung läuft nach SKR03/SKR04 — ab 125 € je Gesellschaft und Monat (1 Nutzer inklusive), Steuererklärungen, Jahresabschluss und E-Bilanz inklusive.

In der Software: Jahresabschluss.io führt die doppelte Buchführung nach SKR03 oder SKR04: Belege, Bankumsätze und Rechnungen werden laufend verbucht; die KI kontiert und bucht eindeutige Vorgänge innerhalb Ihrer Freigaben selbst.

Stand:

Erster Jahresabschluss gratis · ohne Zahlungsdaten · jederzeit kündbar

Online- oder Desktop-Buchhaltung?

Der praktische Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang, sondern in Wartung, Zugriff und Aktualität.

Installierte Desktop-Buchhaltung

Programm und Daten liegen lokal auf einem Arbeitsplatz. Jede neue Version muss eingespielt, der SKR-Kontenrahmen nachgepflegt und ein Backup organisiert werden. Zugriff nur am installierten Rechner — Homeoffice und Steuerberater bleiben außen vor.

Online-Buchhaltung im Browser

Keine Installation, keine Updates, kein eigenes Backup. Sie melden sich an und buchen mit immer aktuellem Stand — am Bürorechner, im Homeoffice oder gemeinsam mit dem Steuerberater, ohne Datei-Versand.

Vorteile der Online-Buchhaltung

Was wegfällt, wenn die Buchhaltung nicht mehr auf einem einzelnen PC liegt.

Überall im Browser

Buchen von jedem Gerät mit Internetverbindung — Büro, Homeoffice oder unterwegs. Kein Arbeitsplatz, an dem die Daten festhängen.

Keine Updates und Backups

Programmpflege, Sicherung und Wartung übernimmt der Anbieter. Sie kümmern sich um Ihre Buchungen, nicht um die IT dahinter.

Immer aktuelle SKR-Konten

Der Kontenrahmen SKR03/SKR04 ist zentral gepflegt und aktuell — kein veralteter Lieferzustand wie bei installierter Software.

Bankanbindung statt Abtippen

Umsätze kommen über Ponto, finAPI, Qonto Direct oder als Datei (CSV, MT940, CAMT) herein und werden direkt verbucht — Kontoauszüge müssen nicht abgetippt werden.

Gemeinsam mit dem Steuerberater

Mandant und Kanzlei arbeiten auf demselben Datenstand, ohne Dateien hin- und herzuschicken.

Daten zentral und geschützt

Keine verstreuten Buchhaltungsstände auf einzelnen Rechnern — alles liegt zentral in einem EU-Rechenzentrum.

Online buchen, automatisch zum Jahresabschluss

Der erste Jahresabschluss ist gratis — Saldenliste hochladen und ansehen.

KI als Plus der modernen Online-Buchhaltung

Online zu sein heißt nicht nur Speicherort — es ermöglicht KI direkt im Buchungsablauf.

Bankumsätze automatisch kontieren

Importierte Umsätze werden per KI vorkontiert — mit Vorschlag für SKR-Konto und Steuerschlüssel. Sie bestätigen oder korrigieren statt selbst zu suchen.

KI-Belegerfassung

PDF oder Foto hochladen — die KI liest Lieferant, Rechnungsnummer, Datum sowie Brutto, Netto und USt aus und matcht den Beleg zur passenden Bankbuchung.

Konservative Umsatzsteuer

Bei Unsicherheit bleibt der Steuerschlüssel offen, statt einen falschen Vorsteuerabzug zu erzeugen — die KI rät nicht ins Blaue.

Sicherheit und für wen die Online-Buchhaltung passt

Finanzdaten gehören in die EU — und in echte doppelte Buchführung für Kapitalgesellschaften.

EU-Hosting & DSGVO

Dauerhafte Plattformdaten werden in EU-Rechenzentren gespeichert. Erforderliche Inhalte können an vertraglich gebundene Modellanbieter übermittelt werden, bei möglichem Drittlandbezug mit geeigneten Garantien; kein KI-Training mit Kundendaten, AVV nach Art. 28 DSGVO verfügbar.

Für Kapitalgesellschaften

GmbH, UG, AG, eG oder GmbH & Co. KG: laufende doppelte Buchführung nach SKR03/SKR04 plus anschließender HGB-Jahresabschluss für das Unternehmensregister. Den Konzernabschluss erstellt das eigene Modul Konzernabschluss, die EÜR für Einzelunternehmer das Abo „Buchhaltung & EÜR“.

Wo Online-Bücher liegen dürfen: § 146 AO und der Datenzugriff

Die Abgabenordnung regelt, in welchem Land elektronische Bücher geführt werden dürfen – und was der Anbieter dafür leisten muss.

Grundsätzlich sind Bücher und Aufzeichnungen im Inland zu führen und aufzubewahren (§ 146 Abs. 2 Satz 1 AO). Für elektronische Bücher gibt es zwei Ausnahmen: In einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten der EU dürfen Sie sie ohne Antrag führen, wenn der Datenzugriff der Finanzverwaltung in vollem Umfang möglich bleibt (§ 146 Abs. 2a AO). Für einen Staat außerhalb der EU brauchen Sie eine Bewilligung des Finanzamts auf schriftlichen oder elektronischen Antrag (§ 146 Abs. 2b AO).

Speicherort elektronischer Bücher nach der Abgabenordnung
SpeicherortZulässig?Voraussetzung
DeutschlandjaGrundsatz nach § 146 Abs. 2 Satz 1 AO
Anderer EU-Mitgliedstaat, etwa Irlandja, ohne Antragvoller Datenzugriff der Finanzverwaltung (§ 146 Abs. 2a AO)
Staat außerhalb der EUnur mit BewilligungAntrag beim Finanzamt mit Angabe des Standorts oder Dienstleisters, voller Datenzugriff (§ 146 Abs. 2b AO)

Was „Datenzugriff“ bedeutet, steht in § 147 Abs. 6 AO: Bei einer Außenprüfung darf das Finanzamt Einsicht in die gespeicherten Daten nehmen, Ihr System zur Prüfung nutzen oder die Daten maschinell auswertbar zur Verfügung gestellt bekommen. Liegen die Daten bei einem Dritten – etwa einem Online-Anbieter –, muss auch dieser den Zugriff ermöglichen. Für Sie heißt das: Eine Online-Buchhaltung braucht einen vollständigen, maschinell auswertbaren Export. In unserer Buchhaltung ist das der GoBD-Datenexport als ZIP mit Belegarchiv; die Daten liegen in EU-Rechenzentren in Irland.

Online-Buchhaltung auswählen: zehn Fragen an jeden Anbieter

Mit diesen Fragen vergleichen Sie Anbieter auf derselben Grundlage – rechts stehen unsere Antworten.

Prüffragen für die Auswahl einer Online-Buchhaltung
FrageWorauf es ankommtAntwort von jahresabschluss.io
Welche Buchführung?Bilanzierende Unternehmen brauchen die doppelte Buchführung; eine reine Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht ihnen nicht.Doppelte Buchführung nach SKR03 oder SKR04 mit Journal, Kontenblättern und Nebenbüchern; für die EÜR das Abo „Buchhaltung & EÜR“.
Wie kommen Bankumsätze herein?Ein automatischer Abruf spart das Abtippen; der Dateiimport ist der Rückfallweg.finAPI für 5 € je Verbindung und Monat, Ponto und Qonto Direct ohne Aufpreis, Kontoauszug als CSV, MT940 oder CAMT.
Wie kommen Belege herein?Je mehr Eingangswege, desto weniger Belege bleiben liegen.Hochladen, Handyfoto, eigene E-Mail-Adresse je Gesellschaft, Google-Drive-Ordner; XRechnung und ZUGFeRD werden strukturiert gelesen.
Wer entscheidet über die Buchung?Automatik spart Zeit, braucht aber Grenzen, die Sie selbst setzen.Ab Werk werden vollständige Vorschläge ab 85 % Sicherheit gebucht; unter „KI & Buchungsfreigaben“ einschränkbar oder abschaltbar, jede Änderung wird protokolliert.
Sind Buchungen unveränderbar?Der ursprüngliche Inhalt einer Buchung muss feststellbar bleiben (§ 146 Abs. 4 AO).Festschreibung nach Datum, Storno statt Löschen, Änderungsprotokoll.
Wie läuft die Umsatzsteuer?Die Voranmeldung sollte aus dem Journal entstehen, nicht aus einer Nebenrechnung.Berechnung aus dem Journal mit Kontrolle der Steuer je Konto, Versand über ELSTER erst nach Ihrer Freigabe.
Was passiert zum Jahresende?Ein Medienbruch zwischen Buchhaltung und Abschluss kostet Zeit und erzeugt Übertragungsfehler.Die Summen- und Saldenliste fließt ohne Export in HGB-Jahresabschluss, E-Bilanz und Steuererklärungen.
Wie arbeiten Team und Kanzlei mit?Rollen trennen Erfassen, Prüfen und Freigeben.Rollen Administrator, Ersteller, Prüfer, Betrachter, Beleg-Erfasser und Portal-Nutzer; Zugriff je Gesellschaft.
Wo liegen die Daten, wer verarbeitet sie?Standort, Vertrag und Zugangsschutz bestimmen das Risiko.EU-Rechenzentren in Irland, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, Zwei-Faktor-Pflicht nach den ersten 7 Tagen, kein KI-Training mit Kundendaten.
Wie komme ich wieder heraus?Ohne vollständigen Export hängen Sie an einem Anbieter fest.GoBD-Datenexport mit Belegarchiv, Buchungsstapel im Format gängiger Kanzlei-Software, Summen- und Saldenliste.

Was Online-Buchhaltung kostet – und welche Posten wegfallen

Hosting, Updates und Datensicherung stecken im Grundpreis; variabel sind Nutzer, Belege und der Bankweg.

Kosten der Online-Buchhaltung bei jahresabschluss.io (Stand: Oktober 2026)
PostenBetragWovon er abhängt
Solo-Tarif (nur laufende Buchhaltung)95 € / 120 € / 250 € je Gesellschaft und MonatGrößenklasse Kleinst, klein, mittelgroß; groß auf Anfrage
Gesamtpaket125 € / 150 € / 300 € je Gesellschaft und Monatenthält je zwölf Monate einen HGB-Jahresabschluss, eine E-Bilanz und die Steuererklärungen eines Veranlagungszeitraums
Weitere Nutzer20 € je Nutzer und Monatein Nutzer ist inklusive
KI-erkannte Belege über 100 im Monat20 € je weitere 100 (ab dem 20. Beleg eines Pakets)E-Rechnungen werden strukturiert gelesen und zählen nicht mit
Bankanbindung über finAPI5 € je aktiver Verbindung und MonatPonto, Qonto Direct und Dateiimport ohne Aufpreis
Hosting, Updates, Datensicherung, Pflege der Kontenrahmenim Grundpreiskein eigener Server, keine Installation
REST-API und MCP-Serverohne Aufpreisein Schlüssel je Gesellschaft mit getrennten Rechten für Lesen, Schreiben, Senden und Festschreiben
Buchhaltung & EÜR99 € je Arbeitsbereich und Monatfür Einzelunternehmen, GbR und PartG mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung

Bei installierter Software kümmern Sie sich selbst um Updates, Datensicherung und den Rechner, auf dem das Programm läuft; online trägt der Anbieter diese Arbeit. Über den MCP-Server binden Sie auf Wunsch eigene KI-Assistenten an die Buchhaltung an – welche das können, zeigt die Übersicht Welche KI kann buchen?.

Sieben Tage online testen und sauber wieder aussteigen

Ein Test, der die Stärken des Browserbetriebs prüft – und der zeigt, wie Sie Ihre Daten wieder mitnehmen.

  1. Gesellschaft anlegen, die Eröffnungswerte aus der letzten Saldenliste übernehmen und die Bank verbinden.
  2. Von zwei Geräten aus arbeiten – etwa im Büro und zu Hause – und prüfen, ob beide denselben Stand zeigen.
  3. Ihre Steuerkanzlei mit der Rolle Prüfer einladen und Journal, Belege und Protokoll gemeinsam ansehen.
  4. Einen Monat vollständig durchbuchen: Belege, Zahlungsabgleich und die Umsatzsteuer-Voranmeldung als Testübermittlung.
  5. Den Monat festschreiben und eine Korrektur per Storno buchen; das Original muss sichtbar bleiben.
  6. GoBD-Datenexport und Buchungsstapel herunterladen und von Ihrer Kanzlei einlesen lassen.

Der Test dauert 7 Tage mit hinterlegter Karte; ohne Kündigung beginnt das Abo am 8. Tag. Für einen späteren Wechsel gilt: Den Datenzugriff auf die alten Jahre müssen Sie auch nach dem Umstieg sichern. Hat noch keine Außenprüfung begonnen, reicht nach Ablauf des fünften Kalenderjahres, das auf die Umstellung folgt, ein maschinell lesbarer und auswertbarer Datenträger (§ 147 Abs. 6 AO) – bis dahin ist der vollständige Export Ihre Absicherung. Nach dem Ende eines Abos bleiben die Daten bei uns gespeichert, eine Kopie gibt es auf Anfrage.

Weiterführende Seiten

Buchhaltung mit KI | KI-Buchhaltungssoftware | Cloud-Buchhaltung | Buchhaltung App | Buchhaltung digitalisieren | Buchhaltung automatisieren | Buchhaltung GmbH | GoBD-konforme Buchhaltung

Ratgeber zum Thema

Häufige Fragen

Kurz und konkret zu Produkt, Ablauf und Einsatzbereich.

Online-Buchhaltung läuft im Browser und liegt zentral in einem Rechenzentrum. Sie installieren nichts, müssen keine Updates einspielen und keine eigenen Backups verwalten — das übernimmt der Anbieter. Bei klassischer Desktop-Software liegen Programm und Daten lokal auf einem Arbeitsplatz, jede Version muss aktualisiert werden und der SKR-Kontenrahmen veraltet, wenn keiner nachpflegt. Online buchen Sie von jedem Gerät aus mit immer aktuellem Stand.

Nein. Die Buchhaltung läuft rein im Browser als Web-App. Es gibt nichts zu installieren. Sie melden sich an und buchen — egal ob am Bürorechner, im Homeoffice oder beim Steuerberater. Der Preis ist ab 125 € je Gesellschaft und Monat nach Größenklasse (1 Nutzer inklusive, +20 € je weiterem Nutzer und Monat) — Steuererklärungen, Jahresabschluss und E-Bilanz inklusive.

Über eine Bankanbindung via finAPI, Ponto, Qonto Direct oder per Dateiimport. Die importierten Umsätze werden per KI vorkontiert — mit Vorschlag für SKR-Konto und Steuerschlüssel. Belege laden Sie als PDF oder Foto hoch; die KI liest Lieferant, Rechnungsnummer, Datum sowie Brutto-, Netto- und Umsatzsteuerbetrag aus und ordnet den Beleg der Bankbuchung zu.

Dauerhafte Plattformdaten werden in EU-Rechenzentren gespeichert. Für erforderliche KI-Funktionen können Inhalte an vertraglich gebundene Modellanbieter übermittelt werden, bei möglichem Drittlandbezug mit geeigneten Garantien. Ihre Belege und Buchungen werden nicht zum Training von KI-Modellen genutzt; ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist verfügbar.

Für deutsche Kapitalgesellschaften — GmbH, UG, AG, eG oder GmbH & Co. KG — die ihre laufende Buchhaltung führen und anschließend einen HGB-Jahresabschluss für den Bundesanzeiger brauchen. Es handelt sich um echte doppelte Buchführung nach SKR03/SKR04, nicht um eine EÜR.

Nein. Aus der laufenden Online-Buchhaltung entsteht automatisch die Summen- und Saldenliste, die der Jahresabschluss erwartet. Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht bauen direkt darauf auf — ohne erneutes Hochladen und ohne Medienbruch.

Online buchen, automatisch zum Jahresabschluss

Bankkonto anbinden, Belege per KI erfassen, das Jahr im Browser durchbuchen — und der HGB-Jahresabschluss baut nahtlos auf Ihrer Saldenliste auf.